Die gebürtige Holländerin mit Kapverdischen Wurzeln studierte an der Musicalacademy Lucia Marthas in Amsterdam. In Elton John ́s Aida überzeugte sie 2005 als Nehebka sowie als Cover "Aida". Kurz darauf übernahm Ana Milva Gomes die Erstbesetzung "Aida" auf Tournee bis 2007. Der König der Löwen führte sie in der Rolle der Nala nach Hamburg, wo sie bis 2009 auch als "Kala" in der deutschsprachigen Erstaufführung von Tarzan zu erleben war. Sie gab zahlreiche Gastauftritte, wie beispielsweise bei Holiday on Ice  oder in der Alten Oper Frankfurt mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Ab 2011 begeisterte sie das Wiener Publikum in der Hauptrolle "Deloris" van Cartier in Sister Act. 2013 gab sie ein Gastspiel als "Deloris van Cartier" in der niederländischen Produktion von Sister Act. 2013 verkörperte Ana Milva Gomes "Paulette Buonufonté" in Natürlich Blond im Wiener Ronacher und war seit März 2014 als „Donna“ in Mamma Mia! im Raimund Theater zu erleben. Zuletzt konnte man sie mit Ghost in Linz oder Winter Wonderettes an den Kammerspielen erleben und sowie aktuell als "Nicki" in Bodyguard im Ronacher.

In der 1. Saison des Musicalsommer Winzendorf verkörpte Ana die Rolle der "Inez" in Zorro - Das Musical. Diesmal übernimmt sie die Rolle der selbstbewussten und freiheitsliebenden Carmen in CARMEN - DAS MUSICAL.

Wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, ist das im Theater meistens ein Riesenkonflikt und führt zu Hass und Rache (wenn zwei Männer dieselbe Frau lieben, wird es traditionell noch dramatischer). Je unterschiedlicher die Frauen, desto sichtbarer der Konflikt.

Und Carmen und Katarina könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Wie Tag und Nacht stehen sie sich gegenüber, im weißen Nachthemd und schwarzen Raffrock. Die eine tut, was man ihr sagt, die andere tut, was sie will. Unschuldig und wohlerzogen, wild und leidenschaftlich. Gemeinsam zeigen sie zwei unterschiedliche Lebensentwürfe von Frauen, und auch zwei Bilder von Frauen, wie sie seit Jahrhunderten gezeichnet werden.

Die beiden Frauen treffen aufeinander, weil sie denselben Mann lieben und derselbe Mann sie beide liebt. Carmen "stiehlt" Katarinas Verlobten Don José, Katarina ist verletzt und verlassen, Carmen bleibt eifersüchtig auf die sichere, liebevolle Beziehung zwischen José und Katarina.

Man erwartet jetzt, dass sich die beiden Frauen gegenseitig hassen, die Augen auskratzen wollen, Zickenkriege und Racheakte planen. Doch davon keine Spur: als Carmen in der Kirche auf Katarina trifft, treffen zwar zwei Welten aufeinander – aber auch zwei Frauen. In ihrer Liebe zu José schließen sie sich zusammen, um José das Leben zu retten. Carmen wird, auch durch den Kontakt zu Katarina, etwas gemäßigter, Katarina hat keine Angst, sich die Hände schmutzig zu machen, widersetzt sich ihrem Vater und wird aktiv. Die Frauen lernen voneinander und helfen einander. Und dramatisch wird es trotzdem - und wie!

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